Eine regelmäßig zwischen Kiel und der litauischen Küstenstadt Klaipeda verkehrende Fähre der „DFDS Seaways“ ist etwa 60 Seemeilen vor Klaipeda in Not geraten. Grund für die Notlage war vermutlich eine Verpuffung im Maschinenraum. Alle Passagiere konnten Klaipeda sicher erreichen.

Der Hafen von Kiel

Der Hafen von Kiel.

Auf der „Regina Seaways“, die zum Zeitpunkt der Notlage mit 335 Menschen besetzt war, hat es einen gravierenden Schaden im Motorraum gegeben. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde ein Feueralarm ausgelöst, was die Medien zunächst veranlasste, von einem Brand auf dem Schiff zu berichten. Einen solchen hat es jedoch nicht gegeben. Mittlerweile wird von einer Verpuffung im Maschinenraum ausgegangen.

Aufgrund des Schadens blieb die Fähre mehrere Stunden lang manövrierunfähig in der Ostsee liegen. Die Fregatte „Hessen“ der deutschen Marine befand sich in der Nähe und bot Hilfe an. Letztendlich konnte das Schiff von der eigenen Besatzung notdürftig wieder in Gang gesetzt werden. Mit mehrstündiger Verzögerung lief es unter Begleitung der Fregatte „Hessen“ im Hafen von Klaipeda ein. Alle Passagiere, unter denen sich neben etlichen Touristen auch LKW-Fahrer und ein Jugendorchester befanden, blieben unverletzt und erreichten Klaipeda sicher.

Mittlerweile befindet sich das Fährschiff, das im Herbst meist ausgebucht ist und viele Touristen in die Hafenstadt Klaipeda befördert, von wo aus zahlreiche weitere Städte Litauens erreicht werden können, in der Werft, wo der Schaden behoben werden soll.

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