Druskininkai

Druskininkai liegt in Süd-Litauen. Die Naturlandschaft im Kurort Druskininkai ist einzigartig, die Kiefernwälder, der Dzūkija-Nationalpark, der großartige Fluss Nemunas, viele Seen, die sehr gepflegten Grünanlagen und die Stadtparks. Das Zentrum von Druskininkai schmückt der See Druskonis.

Druskininkai
Kurort Druskininkai. (c) Litauisches Tourismusamt

Druskininkai ist einer der ältesten Kurorte in Litauen und laut „Newsweek Ausgabe 2003“ der beste europäische Kurort der Balneologie. Neun Sanatorien und sieben Mineralwasserquellen sind ein Beleg dafür. Die Kur- und Rehabilitationszentren bieten viele Wellness-Anwendungen und Rehabilitationsmassnahmen an. Das Mineralwasser ist reichhaltig an Natrium- und Kalziumchlorid.

Die Mineralwasser-Quellen von Druskininkai sind schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Aufgrund der von 1835 von Universitätprofessor I. Fonberg veröffentlichten Mineralwasserproben, erteilte der russische Zar Nikolaus I. im Jahre 1837 die Bewilligung Druskininkai zum Kurort zu entwickeln. In Druskininkai liess sich zu dieser Zeit der Adel aus Moskau, St. Petersburg, Warschau und Vilnius behandeln.

Druskininkai Grūtas-Park
Grūtas-Park im Kurort Druskininkai. (c) Litauisches Tourismusamt

Der Kurort Druskininkai bietet das ganze Jahr Schlamm- und Klima Therapien in TOP- modernen Heilanstalten und SPA-Zentren mit origineller Architektur. Auszug der umfangreichen Behandlungen von folgenden Erkrankungen: Erkrankungen der Blutgefäße, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, Erkrankungen der Atemwege, gynäkologische Erkrankungen, Stoffwechsel-Erkrankungen (Übergewicht und Diabetes), Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen und Hautkrankheiten.

Ende 2006 wurde der größte und modernste Wasserpark im Baltikum in Druskininkai eröffnet. Liebhaber des Wassertourismus können die Wasserwege mit Paddelbooten, Kanufahren und mit Dampfschiff erkunden, oder auf Angeltour gehen. Die Wanderwege im Nationalpark Dzukija als Aktiv–Erholung und viele traditionelle Veranstaltungen, Theateraufführungen und Musikfestivals machen Druskininkai und seine Sehenswürdigkeiten weltbekannt. In der Altstadt, die sich am nordöstlichen Ufer des Druskonis Sees erschliesst, findet man noch die aus der Gründerzeit stammende Holzvillen. Im Haus mit der Nummer 41 verbrachte der bekannte litauische Künstler Mikalojus Konstantinas Čiurlionis die Jahre seiner Kindheit. Heute gibt es dort ein ein kleines Museum welches an den Komponisten und Maler erinnert.

Geografie

Litauen, das größte der drei baltischen Länder, grenzt im Norden an Lettland, im Osten an Weissrussland und im Süden an Polen und die russische Oblast Kaliningrad. (Siehe auch Landkarte von Litauen). Im Westen liegt die Ostsee (Küstenlänge 99 km), zu der Litauen über den eisfreien Hafen der Stadt Klaipeda Zugang hat. Litauen liegt etwa auf der Höhe von Schleswig-Holstein und dem südlichen Dänemark. Mit seiner Fläche von 65.300 km2 ist Litauen immerhin größer als Belgien, Dänemark, die Niederlande oder die Schweiz.

Die geografische Lage von Litauen
20 – 27 ° östliche Länge und 53 – 56 ° nördliche Breite, Koordinaten 55° 35′ 0″ N, 24° 7′ 0″ E. Dezimal 55.58333°, 24.116667°. Die Zeitzone beträgt MEZ +1 Stunde!

Flüsse in Litauen
Die größten Flüsse in Litauen sind Memel (litauisch: Nemunas), ein 937 km langer Strom, der von Weißrussland über Litauen in das kurische Haff und die Ostsee fließt und der 510 km lange Fluss Neris, welcher im Norden von Weißrussland entspringt, die litauische Hauptstadt Vilnius sowie Jonava durchfliesst und dann in Kaunas in die Memel (Nemunas) mündet.

Wasser gibt es reichlich:
Mit den vielen, sich im Nordosten (Seenplatte von Hochlitauen) und Süden befindlichen Seen, kommen wir auf insgesamt ca. 2.800 Seen und über 800 Flüsse in Litauen.

Wälder, Naturschutzgebiete und Moore
Den größten Teil der Landesfläche von Litauen nehmen landwirtschaftliche Nutzflächen ein. Knapp über 30 Prozent der Fläche ist von Wäldern bedeckt und über 3 Prozent werden von Mooren und Sümpfen eingenommen. Es gibt über 200 Naturschutzgebiete, darunter 5 Nationalparks und 30 Regionalparks in Litauen.

Berge? Hügel! Die Hügelchen in Litauen
Der Aukštojas (auch: Aukštojo kalnas, Aukštasis kalnas) in der Nähe des Dorfes Medininkai, etwa 24 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Vilnius, ist mit 293,84 m die höchste Erhebung (kein Berg) in Litauen. Etwa einen halben Kilometer in östlicher Richtung vom Aukštojas entfernt, befindet sich der Juozapines kalnas (Kalnas heisst zu Deutsch Berg) mit 293,6 m das zweithöchste Hügelchen von Litauen. Der Ausblick ist atemberaubend – unbedingt Bilder machen und, für die Erinnerungen ein Fotobuch erstellen.

Kaunas

Kaunas ist mit ca. 355.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Litauen. Kaunas liegt am Zusammenfluss von Nemunas (deutsch: Memel) und Neris etwa 100 km westlich der Hauptstadt Vilnius.

Was ist Kaunas?

Kaunas
Stadtmitte von Kaunas, (c) Baltikum Tourismus Zentrale

Eine Stadt, die sich nicht damit zufrieden gibt, die zweite Stadt Litauens zu sein, und die nicht vergisst, dass sie zwischen den beiden Weltkriegen die provisorische Hauptstadt des Staats Litauen war… Ein altes Handels- und Industriezentrum, dem während der letzten Jahrzehnte andere litauische Städte die Vormachtstellung streitig gemacht haben. Die Stadt in Litauen mit den meisten Studenten, in der erst vor zwei Jahrzehnten die Universität wiedereröffnet wurde. Eine Stadt, die zu Sowjetzeiten für ihren zivilen Ungehorsam und ihre Treue zu bürgerlichen Werten bekannt war, und die nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit einen in Skandale verstrickten Populisten zum Bürgermeister wählte…

Die Kaunasser selbst mögen es nicht, ihre Stadt zu vergleichen oder zu bewerten. Wenn von irgendeiner Eigentümlichkeit der Stadt Kaunas die Rede ist, bedienen sich Lokalpatrioten der stolzen Tautologie: „Kaunas ist Kaunas“.

Bei einer ersten Begegnung mit Kaunas kann man sich einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten von Kaunas verschaffen, die wechselhafte Geschichte von Kaunas studieren, oder einen Aspekt auswählen. Die gotische Architektur, die Festungswälle, die Spuren des Lebens verschiedener Ethnien, die Museen, Kaunas als erste Hauptstadt der Republik und die Architektur des Rationalismus und Funktionalismus sind nur einige der Möglichkeiten, Kaunas kennen zu lernen.

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