Mikalojus Konstantinas Ä

Mikalojus Konstantinas Ciurlionis und die litauische Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts Teil II.

Seine Prägung als Künstler erfuhr Ciurlionis im Umkreis der polnischen Kunstbewegung Junges Polen, wo er dem Einfluss des Neoromantismus, Symbolismus und des Art Nouveau ausgesetzt war. Er vertiefte sich in den Intuitivismus, die Theosophie, den Okkultismus, die Esoterik, die Kosmogonie und die experimentelle Psychologie sowie in die alten Religionen und Kulturen des Ostens – Ideen, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Europa verbreitet waren. Seine frühen Werke sind gezeichnet von der Anfang des 20. Jahrhunderts verbreiteten Ikonographie des Symbolismus, doch erreichte er bald seine künstlerische Reife und schuf seine eigentümliche, individuelle Bilderwelt.

1907 zog Ciurlionis nach Vilnius und schloss sich sogleich der litauischen Bewegung für die nationale Wiedergeburt an. In Vilnius debütierte er 1907 mit seinen Werken in der Ersten litauischen Kunstausstellung und wurde zum aktiven Mitglied des Litauischen Kunstvereins, einer im selben Jahr gegründeten Organisation der professionellen nationalen Kunst. Der Verband vereinigte die im Ausland lebenden litauischen Künstler und veranstalte bis zum Ersten Weltkrieg jährliche Ausstellungen ihrer Kunst.

Die jungen Künstler zeigten von litauischer Thematik geprägte Werke: bäuerlicher Alltag, Volkstypen und litauische Landschaften. Ciurlionis organisierte in Vilnius nicht nur Veranstaltungen des Litauischen Kunstvereins, er stellte auch selbst aus, arbeitete als Leiter eines litauischen Chors und arbeitete viel an seinem künstlerischen Werk. Hier in Vilnius begegnete er seiner zukünftigen Ehefrau, der Schriftstellerin Sofija Kymantaite. Auch sie war Mitglied der litauischen Bewegung für nationale Wiedergeburt. Sie war es übrigens, die Ciurlionis die litauische Sprache beibrachte, denn der hatte von klein auf nur polnisch gesprochen und geschrieben.

Obwohl die Vilniusser Periode eine besonders fruchtbare und aktive Zeit in Ciurlionis’ Leben war, zog es den Künstler doch in die Metropolen der Kunst und nach der Anerkennung, die er sich dort erhoffte. 1908 übersiedelte Ciurlionis nach Sankt Petersburg, wo er mit kurzen Unterbrechungen bis 1909 lebte.

In Sankt Petersburg malte er viel, seine Bilder wurden dekorativer und ornamentreicher, ihre Farben kräftiger. Doch das Publikum und die meisten Kunstkritiker verkannten sein Werk, die Sammler waren nicht am Erwerb seiner Bilder interessiert, und der Künstler konnte sich nur mit Mühe finanziell über Wasser halten.

Das Bild Rex ist Ciurlionis’ kompliziertestes und größtes Werk. Im Zentrum des Bildes thront der erhabene Herrscher des Alls, eine große dunkle Kontur zeichnet seine helle Silhouette nach. Der Thron des Herrschers steht auf einer durchsichtigen Erdkugel; in deren Zentrum brennt ein Feuer, das sich auf einer Wasserfläche widerspiegelt. Die Erdkugel ist umgeben von Bergen und übereinanderliegenden Sphären der Erde, noch höher dann vom Himmel mit den Sternen-, Kometen-, Sonnen- und Mondsphären, denen ein Zug beflügelter Engel folgt. Die Hauptgewalten des Universums – Erde, Wasser, Feuer und die Himmelskörper – unterliegen einer erhabenen hierarchischen Struktur. Die vielen Elemente verbindet Ciurlionis meisterhaft zu einem Ganzen und bedient sich dabei überraschender Metamorphosen – Wolken werden zu tauendem Schnee u. ä. ; den Bildraum teilt er nach einem zeitlichen Rhythmus ein (Tag und Nacht, hell und dunkel).
In diesem Bild, wie auch in anderen späten Bildern, schuf Ciurlionis einen vielschichtigen, perspektivenreichen und zugleich dekorativen Raum, womit er einen einzigartigen Beitrag zur europäischen Kunst der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert leistete.

Der auf dem Thron sitzende, gekrönte Herrscher über das Universum, bleibt im Schatten. Wer ist dieser unbekannte, fremde, über alles herrschende Gott? Dieses geheimnisvolle Rätsel gibt Ciurlionis uns auf, ohne uns das Gesicht der Königsfigur zu zeigen oder eine Antwort zu geben. Rex ist das letzte Gemälde des Künstlers. Seine intensive schöpferische Tätigkeit sowie die stete materielle Not raubten ihm die geistige und physische Gesundheit. Der Künstler starb 1911 in einem Sanatorium bei Pustelnik nahe Warschau.

Ciurlionis’ Kunst ist der Welt wenig bekannt, doch bedeutende europäische Intellektuelle, Künstler, Schriftsteller und Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schätzten ihn als innovativen Visionär und Genie der Kunstsynthese.

Die Kunst von Ciurlionis war auf großen Ausstellungen zu sehen, z.B. „Zum Raum wird hier die Zeit. Die Symbolisten und Richard Wagner“ (Berlin, Brüssel, 1991), „Territorium artis“ (Bonn, 1992), „Okkultismus und Avantgarde: von Munch bis Mondrian: 1900-1915“ (Frankfurt a. M., 1995) und anderen. Retrospektiven seines Schaffens gab es 1992 im Sezon-Museum in Tokio, 1998 in Köln, 2000 im Musée d’Orsay in Paris, 2001 in den Nationalmuseen von Warschau und in Poznań (Posen). Die Bilder von Ciurlionis repräsentieren das Panorama der europäischen Kunst der Jahrhundertwende und bereichern dieses maßgebend.

Das M.-K.-Ciurlionis Museum für bildende Kunst befindet sich im Hauptgebäude des M.-K.-Ciurlionis-Nationalmuseums in Kaunas in der V.Putvinskio g. 55.

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Ciurlionis und die litauische Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Der berühmteste litauische Künstler des 20. Jahrhunderts war Mikalojus Konstantinas Ciurlionis, ein bedeutender Maler des frühen Modernismus in Ost- und Mitteleuropa, ein Vertreter des Symbolismus. Er zeichnete sich aus durch eine selten anzutreffende schöpferische Verbindung: Er war sowohl Komponist als auch Maler. In seinem künstlerischen Schaffen versuchte er, die Idee von der Kunstsynthese zu verwirklichen, und schuf eine eigene Welt der Visionen und lyrischen Phantasien. Seine reife Zeit dauerte nur kurz: den größten Teil seiner Werke schuf er zwischen 1906 und 1909. Er starb im Alter von 36 Jahren. Die zu Lebzeiten verwehrte Anerkennung wurde ihm nach seinem Tode zuteil – heute gilt er als künstlerisches Genie. Sein Werk zählt zum wertvollsten Erbe in der Geschichte der litauischen Kunst. Es wird heute in Kaunas aufbewahrt, in dem nach ihm benannten Nationalmuseum, das 1921 gleich nach der Unabhängigkeit von Litauen 1918 gegründet wurde.

Ciurlionis wurde 1875 in der südlitauischen Kleinstadt Varena geboren. Sein Vater war Organist, dementsprechend früh begann der Junge zu musizieren und Klavier zu spielen. Der Künstler wuchs in dem litauischen Kurort Druskininkai auf, wo ihn die Schönheit der umgebenden Natur von Kindheit an stark beeindruckte. Der größte Fluss in Litauen, der Nemunas (Memel), der majestätisch durch Tal, Wald und Steilküsten fließt, und das malerische Raigardas-Tal unweit von Druskinikai zogen den zukünftigen Künstler in ihren Bann. Diese Orte suchte er auch als Erwachsener auf wie ein ganz eigenes Paradies, um in der Natur die Inspiration für sein Schaffen zu finden.

Von 1889 bis 1893 studierte Ciurlionis an der von Fürst Michael Ogiński am Fürstenhof im litauischen Plunge gegründeten Orchesterschule. Er spielte Flöte im Hoforchester, wo bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Traditionen des höfischen Musizierens gepflegt wurden. Ciurlionis entschied sich für den Beruf des Musikers und studierte von 1894 bis 1899 am Warschauer Musikinstitut, anschließend von 1901 bis 1902 am königlichen Konservatorium in Leipzig. Zu Ciurlionis`Werken zählen die symphonischen Dichtungen „Jūra“ (Das Meer), „Miške“ (Im Walde), die Kantate „De profundis“, Werke für Klavier (Präludien, Variationen), Streichquartett und Orgel sowie Chorfugen und harmonisierte Volkslieder.

Um 1902 entdeckte Ciurlionis die darstellende Kunst. In Litauen war ein Studium der Kunst nicht möglich, da die russische Regierung die Universität Vilnius mit den Lehrstühlen für Kunst 1832 geschlossen hatte. Danach konnten Litauer nur außerhalb des Landes einem Kunststudium nachgehen. Ciurlionis entschied sich für die Kunstschule in Warschau, die er von 1904 bis 1906 besuchte. Das war eine neugegründete Schule, die die Suche nach neuen Kunststilen förderte; es unterrichteten junge Künstler wie Ferdynand Ruszcyc, Kazimierz Stabrowski und Konrad Krzyżanowski. Weiter…

Radierungen

Radierungen sind in der litauischen Volkskunst selten zu finden und erregten daher sofort die Aufmerksamkeit von Forschern und Kunstexperten, die ihren großen Wert erkannten. Die erste Ausstellung von Radierungen, zu der es einen Katalog gab, wurde 1927 von P. Galaunė in Kaunas organisiert. Sie war danach in fast allen großen europäischen Museen zu sehen und erzielte überall große Resonanz.

Leider endete die Tradition der Radierung in der Volkskunst mit Beginn des 20. Jahrhunderts. Anders als bei der Malerei, deren Entwicklung ebenfalls unterbrochen wurde, die jedoch nach dem Krieg als neue Kunstform entstand, führt die Radierung in der Volkskunst heute ein Schattendasein. In den Werken von R. Krasinkevicius wird die Tradition im Bereich Landschaftsgestaltung, Technik, Farbgebung und Linienführung am lebendigsten fortgeführt. Andere bedeutende Künstler in diesem Bereich sind O. Pusvaškytė und M. Rinkūnaitė.

Versuche, die Kunst der Radierung durch Seminare und Ausstellungen wieder aufleben zu lassen, haben bis jetzt keinen großen Einfluss auf die Entwicklung genommen. Eine herausragende Ausstellung zu diesem Thema war jedoch die vom Litauischen Zentrum für Volkskultur 1986 im M. K. Čiurlionis Museum in Kaunas organisierte Retrospektive, bei der alte Stiche zusammen mit anderer Kunst gezeigt wurden.

Altstadt von Kaunas

Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Kaunas

Rathaus in Kaunas
Rathaus von Kaunas in der Altstadt. (c) UAB ANTILE

Rathaus Kaunas
Das Rathaus in Kaunas wurde 1542 bis 1562 erbaut und anschliessend vielen Umbauten unterzogen. Daher finden sich in der Architektur des Rathauses Elemente aus verschiedenen Epochen vor. Der schlanke weiße Turm trug dem prachtvollen Bau im Volksmund den Beinamen „Weisse Schwan“ ein. Im Rathaus befindet sich auch das Standesamt und ein Keramikmuseum.

Adresse: Rotušės aikšte, Kaunas

St. Peter und Paul-Kathedrale
Die Erzkathedrale der Heiligen Apostel Peter und Paul (Arkikatedra bazilika) am nordöstlichen Rathausplatz wurde 1408 errichtet und ist das größte gotische Bauwerk in Litauen. Zur ihrer reichen Innenausstattung im Barockstil zählen neun Altare. In der Sakristai finden sie einige interessante Kreuzgewölbe vor.

Das sich an der Südseite der St. Peter und Paul-Kathedrale befindende schliche Grab von Maironis, einem katholischen Priester und berühmten Nationaldichter von Litauen, trug dazu bei, dass die Basilika zu einem nationalen Heiligtum wurde.

St. Peter und Paul-Kathedrale Kaunas
St. Peter und Paul-Kathedrale. (c) UAB ANTILE

Gemäß der alten Tradition wurden die Wahlen der Stadtregierung (immer jährlich am 22. Februar) mit der Heiligen Messe in der Hl. Peter-und-Paul-Kirche (heute die Erzkathedrale-Basilika) vor dem sog. Literatenaltar (Maria-Himmelfahrt-Altar) eingeleitet, indem man um Gottes Hilfe bei der Wahl der neuen Beamten bat. Nach dem Gottesdienst zog die Prozession von Magistratmitgliedern, Geschworenen und an den Sitzungen teilnehmenden Kaufleuten Richtung Rathaus.
Adresse: Vilniaus 1. Kaunas

Vilniaus gatve
Von der Kathedrale führt diese als Fußgängerzone deklarierte Straße mit den schönsten Häusern aus dem 16. Jh. in Richtung der östlich gelegenen Neustadt. In Nr. 33 residierte zu Kaunas’ Hauptstadtzeit der litauische Präsident.

Evangelisch-Lutherische Kirche
In den Jahren 1682 bis 1683 erbaut, halten sich bei diesem Gotteshaus stilistische Elemente aus Barock und Romantik die Waage. Adresse: Karaliaus Mindaugo Pr. 3

Zalgiris Kaunas Basketball

Zalgiris Kaunas, Basketball
Zalgiris Kaunas (c) UAB ANTILE

Die absolute Mehrheit der Litauer bekennen sich (neben dem traditionellen katholischen Glauben) auch zur „Religion des Basketballs“ und vergöttern ihre Stars.

Der BC Žalgiris Kaunas ist der traditionsreichste und erfolgreichste Basketballverein in Litauen. Gegründet 1944, wurde Žalgiris Kaunas fünf Mal sowjetischer Meister in den Jahren 1947, 1951 sowie drei Mal in Folge 1985–1987 (mit Arvydas Sabonis als Starspieler) und elf Mal Vizemeister.

Nach der Unabhängigkeit von Litauen konnte Žalgiris Kaunas dreizehn Mal den litauischen Meistertitel erringen, 1993–1999, 2001, 2003, 2004, 2005, 2007, 2008.

Arvydas Sabonis ist heute auch Mehrheitseigner des Klubs und genießt in Litauen hohes Ansehen. Er besitzt noch eine eigene Basketballschule, baute einige Sportkomplexe und Sportzentren, betreibt Hotels und Geschäfte und handelt mit Immobilien.

Žalgiris Kaunas liefert sich seit Ende der 90er alljährlich einen Prestige trächtigen Schlagabtausch mit dem Hauptstadtverein Lietuvos Rytas aus Vilnius (Gewinn des ULEB Cup 2005, Litauischer Meister 2000, 2002, 2006, 2009 und Baltischer Meister 2006, 2007.

In der aktuellen Saison 2009 der Lietuvos krepšinio lygos (LKL) verlor der BC Žalgiris Kaunas
in der Finalserie mit 1:4 gegen Lietuvos Rytas Vilnius und belegte hinter den Hauptstädtern nur den zweiten Platz. Der nächste sportliche Höhepunkt wird mit Austragung der Basketball-Europameisterschaft 2011 in Litauen erwartet.

Platz der Einheit

Das Zentrum des Kaunas der Zwischenkriegszeit, sein urbaner und repräsentativer Mittelpunkt bildeten die Donelaitis-Straße und der „Platz der Einheit“ (Vienybes aikšte). Als man 1927 diesen ehemaligen Marktplatz umgestaltete, war der Platz als Forum des litauischen Nationalstaates angedacht. Die Hauptachse des Platzes führt vom Grab des unbekannten Soldaten der Unabhängigkeitskämpfe bis zur Freiheitsstatue. An den Seiten dieser Achse stehen die Büsten von Aktivisten der Nationalbewegung und Helden des Freiheitskampfes. Das wichtigste Gebäude des Platzes, entworfen vom Architekten Vladimir Dubenecki, ist das Historische Museum. Den Hof des Museums begrenzt eine Kanonengalerie. Neben ihr steht ein Uhrenturm. Im Turm hängt die Freiheitsglocke, ein Geschenk von in den USA lebenden Litauern an Kaunas. Sie wurde nach dem Vorbild einer historischen Reliquie der USA gegossen, der Freiheitsglocke von Philadelphia. Nachdem sie am 12. Januar 1922 nach Kaunas geschafft worden war, erklang sie zum ersten Mal am Unabhängigkeitstag desselben Jahres während der Feierlichkeiten zum 16. Februar und läutete später nur an hohen Feiertagen.

Im Jahr 1937 wurde im Uhrenturm neben der Friedensglocke ein Glockenspiel mit 35 Glocken angebracht. Den kleinen Platz hinter dem Uhrenturm rahmen die Skulpturen Sämann, Bücherträger und Schule in Litauen während des Druckverbots ein. Es ist ein Platz, mit dem die Bewahrung der nationalen Identität Litauens und die Wurzeln der Nationalbewegung geehrt werden. Die Skulpturen sind Werke der Bildhauer Bucas, Zikaras und Rimša. Die Skulptur des Sämanns erhöht nicht nur das in der Ideologie des litauischen Nationalstaats bedeutsame Ideal des Bauern, der seine Muttersprache und ethnische Identität während der langen Jahre der Fremdherrschaft bewahrt, sondern drückt auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aus. Die Figur des Bücherträgers symbolisiert die für die Litauer schwere Zeit von 1863 bis 1905, als Bücher illegal aus Ostpreußen herbeigeschafft wurden, nachdem der Zar den Buchdruck in lateinischen Buchstaben verboten hatte. Die Skulptur Schule in Litauen während des Druckverbots stellt dementsprechend eine Mutter und Bäuerin dar, die einem Kind das Lesen mit Hilfe eines illegalen litauischen Buches beibringt.

Während der Ersten Litauischen Republik wurden auf dem Platz der Einheit staatliche Feiertage begangen, und die Veteranen der Unabhängigkeitskämpfe hissten jeden Abend am Uhrenturm die Nationalflagge. Zu Sowjetzeiten wurden die Denkmäler und Büsten auf dem Platz der Einheit zerstört oder entfernt.

Der Platz wurde ganz neu gestaltet und erweitert, so dass ein großer Platz auf der rechten Seite des Gebäudes des Historischen Museums entstand. Dort, wo der alte und der neue Teil des Platzes zusammentrafen, wurden die drei Steinstelen Arbeit, Frieden und Revolution aufgestellt. Konzerte mit Glockenmusik lösten die Staatsrituale von Einst im Hof des Historischen Museums ab. Im Jahre 1956 setzten der Komponist Viktoras Kuprevicius und sein Sohn Giedrius Kuprevicius das ehemalige Glockenspiel im Uhrenturm instand und begannen, regelmäßig darauf zu spielen.

In den Jahren 1988 bis 1991 wurde die Gedenkstätte des Platzes der Einheit wiederhergestellt. Nach 49 Jahren Unterbrechung erklang die Freiheitsglocke erneut am 14. Juni 1989, dem Tag der Trauer und der Hoffnung, und ehrte die Menschen, die für die Freiheit und Unabhängigkeit Litauens gestorbenen waren. Heute begehen die Kaunasser auf dem Platz der Einheit am 16. Februar feierlich den Nationalfeiertag. In der Sommersaison versammeln sie sich auf dem Platz, um dem Komponisten Giedrius Kuprevicius zuzuhören, wie er virtuos auf dem einst von ihm wieder in Gang gebrachten Glockenspiel spielt. Jeden Tag um 12 Uhr erklingt das Glockenspiel automatisch mit der Melodie des patriotischen Lieds „Ach weine nicht, Mütterchen“.

Forts & Festung

Mit dem Bau der Kaunasser Festung wurde im Jahr 1883 begonnen. Sie ist ein polygonales Verteidigungssystem, das dazu bestimmt war, die Westgrenze des russischen Imperiums zu befestigen. An den Zufahrtsstraßen zur Stadt wurden in regelmäßigen Abständen von etwa zwei bis zweieinhalb Kilometern sieben Forts errichtet. Bei der Modernisierung der Befestigungsanlagen in den Jahren 1902 bis 1913 wurde ein weiteres Fort, später IX. Fort genannt, gebaut. Die Forts waren alle von ähnlichem Aufbau: ringsherum eingeebnetes Territorium, jedes Fort umringt von tiefen Gräben, im Innern der Befestigung ein aufgeschütteter Schutzwall. Die Forts waren so angelegt, dass sie den Feind ins Kreuzfeuer nehmen konnten. Zwischen den Befestigungen waren Artilleriebatterien stationiert. Die Verbindungswege zwischen den Forts waren zur Tarnung mit Pappeln bepflanzt. Die Kaunasser Festung war eine der vier wichtigsten russischen Festungen. Dennoch verlor sie ihre Verteidigungsbedeutung noch im Jahr 1915, als das Heer des deutschen Kaisers sie innerhalb von 11 Tagen einnahm.

Nach dem Ersten Weltkrieg begann man, die Forts für neue Aufgaben zu nutzen und diesen entsprechend anzupassen. In einigen wurden Werkstätten, Archive und Sozialwohnungen eingerichtet. Das I., das VI. und das IX. Fort dienten als Gefängnisse.

Während des Zweiten Weltkriegs nutzte das Naziregime die Kaunasser Forts schon von den ersten Tagen der Besatzung an zur Massenvernichtung der Juden und anderer „unliebsamer“ Personen. Im Juni des Jahres 1941 wurden fast 3 000 Juden im IV. und VII. Fort erschossen. Bald darauf wurden im VI., im VII. und im IX. Fort Konzentrationslager eingerichtet.

Im IX. Fort wurden zwischen 1941 und 1943 ca. 80 000 Menschen ermordet. Da das Gelände nach dem Zweiten Weltkrieg fast unverändert erhalten geblieben war, wurde im Jahr 1959 die Einrichtung eines Museums beschlossen. Von 1976 bis 1984 erfolgte ein Umbau des Museums zu einer Gedenkstätte. Diese umfasst eine Fläche von etwa 32 Hektar. Ihre Hauptachse ist ein Betonweg, der alle Gebäude der Gedenkstätte miteinander verbindet. Die Architekten Gediminas Baravykas und Vytautas Vielius sowie der Bildhauer Alfonsas Ambraziunas ließen sich bei der Konzeption des Hauptgebäudes vom Motiv der aufgebrochenen Erde leiten. Aus der Ferne sind drei große Skulpturengruppen, dramatisch in Szene gesetzt, zu sehen. Sie sollen an die Tragödie, die sich in den Forts abgespielt hat, erinnern.

Das Museum im 9. Fort von Kaunas am Zemaiciu pl. 73, LT-47435, Kaunas, befinden sich Museumsbestände und Sammlungen zum Genozid und Holocaust, die während der Sowjet- und der Naziokkupation verübt wurden.
Auch der Keller und die Festungsmauer im IX. Fort können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Länge der Keller und der Festungsmauer beträgt einen Kilometer. In den Kellern befindet sich eine Ausstellung über Kanonen und Munition aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Öffnungszeiten:
1. April – 31. Oktober: Montag, Mittwoch – Sonntag 10.00–18.00 Uhr.
1. November – 31. März: Mittwoch – Sonntag 10.00–16.00 Uhr.

Geschichte von Kaunas

Die vielschichtige und wechselvolle Geschichte von Kaunas begann am Zusammenfluss von Memel und Neris. An diesem strategisch wichtigen Ort errichteten die Litauer im 13. Jahrhundert eine Burg, die das Hinterland gegen die Angriffe der Deutschen Ordensritter schützen sollte, mit denen Litauen lange und hart Krieg führte. Volksetymologisch wird der Namen der Stadt sogar aus dem Wort kautis („kämpfen“) abgeleitet.

Nachdem am Anfang des 15. Jahrhunderts die Macht des Ordens gebrochen war, wurden die Flüsse Memel und Neris zu wichtigen Handelswegen und Kaunas zu einem lebendigen Handelszentrum. Das Gedeihen der Stadt bezeugt die Kaunasser Altstadt mit dem großen Rathausplatz, der von Patrizierhäusern und den Gebetshäusern verschiedener Glaubensrichtungen umgeben ist, die die multiethnische und tolerante Stadtgemeinschaft dieser Zeit bestimmten.

Das Wachsen und Gedeihen der Stadt Kaunas beendete der Niedergang des polnisch-litauischen Staates am Ende des 18. Jahrhunderts. Nachdem die Monarchien Russland, Preußen und Österreich den ehemaligen Zweivölkerstaat unter sich aufgeteilt hatten, wurde die Memel zur Grenze zwischen Russland und Preußen, Kaunas – zu einer Grenzstadt des russischen Imperiums.

Kaunas, das während des Russlandfeldzugs von Napoleon im Jahr 1812 schwer gelitten hatte, begann sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts zu erholen. Im Jahr 1842 ernannte der Zar die Stadt zum Zentrum des neu eingerichteten Verwaltungsbezirks Kaunas und ließ eine große Militärgarnison erbauen. Im Jahr 1867 wurde Kaunas mit einem Festungswall umgeben. Im Jahr 1918 proklamierte die litauische Nationalbewegung die Wiedergründung des litauischen Staats mit der Hauptstadt Vilnius. Der junge Staat musste einerseits mit dem bolschewistischen Russland, das die Errichtung eines kommunistischen Regimes in den Grenzen des ehemaligen Zarenreichs anstrebte, andererseits mit Polen ringen, dessen Führung den gemeinsamen polnisch-litauischen Staat zu erhalten beabsichtigte. Der Konflikt mit Polen endete in einem Waffenstillstand, dessen Vertrag Litauen die Stadt Vilnius und das Gebiet um Vilnius zugestand. Dennoch brachen polnische Truppen das Abkommen und fielen in Vilnius ein. Litauen weigerte sich, die Stadt den Polen zu überlassen, und unterschrieb den Friedensvertrag nicht. Kaunas wurde zur provisorischen Hauptstadt von Litauen ausgerufen. Die Stadt begann rasch zu wachsen und wurde modernisiert.

Im Jahr 1940 griff die sowjetische Okkupation brutal in das Kaunasser Leben ein. Viele der gesellschaftlich und politisch Aktiven wurden umgebracht oder deportiert. Gemeinnützige Organisationen mussten ihre Arbeit einstellen, ausländische Botschaften wurden geschlossen. Nach einem Jahr, am 22. Juni 1941, brach der Krieg zwischen der Sowjetunion und Deutschland aus. Die Deutschen marschierten in Kaunas am 25. Juni 1941 ein. Am 1. August 1944 wurde Kaunas von der sowjetischen Armee besetzt. Es begann die zweite sowjetische Okkupation.

In Kaunas bildete sich der Kern des Widerstandes in den Nachkriegsjahren gegen die sowjetische Besatzung. Am Tag der Allerheiligen im Jahre 1955 fand in Kaunas die erste öffentliche Protestdemonstration gegen das sowjetische Regime statt. Am 14. Mai 1972 verbrannte sich im Park vor dem Musiktheater der neunzehnjährige Romas Kalanta, nachdem er „Freiheit für Litauen“ gerufen hatte. Das führte zu der Suche nach den neuen Widerstandsformen, es begann der allgemeine passive Widerstand in ganz Litauen.

Am 1. November 1987 fand in der Altstadt von Kaunas, am Grab von Maironis, eine nicht genehmigte Versammlung statt, auf der anlässlich des 125. Jubiläums von Maironis der Priester Robertas Grigas und andere Sprecher die sowjetische Zensur verurteilten und die Wiederherstellung des litauischen Staates verlangten. Am 10. Juni 1988 wurde in Kaunas die Sąjūdis–Bewegung gegründet, Herausgeberin der Zeitung „Kauno aidas“.

Auf dem Turm des Kriegsmuseums Vytautas des Großen wurde am 9. Oktober 1988 die litauische Tricolore gehisst. Am 16. Februar 1989 wurde die Freiheitsstatue wiederhergestellt, am 16. Februar 1990 das Denkmal „für die Gefallenen für die Freiheit Litauens“. Seit 1999 feiert man am 20. Mai den Tag der Stadt Kaunas.

Litauen unter sowjetischer Besatzung

Zu Beginn des 2. Weltkrieges brach die eigenständige Entwicklung von Litauen ab. In dem am 23. August 1939 unterzeichneten Molotov-Ribentrop-Pakt mit seinen Zusatzprotokollen, in denen die Sowjetunion und Deutschland Europa aufteilten, wurde Litauen zunächst der deutschen Einflusszone zugeschrieben. In einem weiteren Vertrag einen Monat später nach der Zerschlagung von Polen fiel Litauen an die Sowjetunion. Diese gab Litauen zwar Vilnius zurück, okkupierte das Land aber am 15. Juni 1940 mit dem Einmarsch von 150.000 Soldaten der Roten Armee.

1940-1941 wurde das Land sowjetisiert. Mit der Verstaatlichung von Grund und Boden, Fabriken und Banken wurden die wirtschaftlichen Grundlagen zerstört. Durch sowjetische Repression und Deportationen verlor Litauen rund 35.000 Menschen. Im Sommer 1941 besetzte Nazideutschland Litauen. Der Holocaust an die litauischen Juden begann, dem 200.000 litauische Juden zum Opfer fielen. Litauer wurden nach Deutschland deportiert. Im Sommer 1944 marschierten wieder die Sowjettruppen in Litauen ein.

Der Zeitraum zwischen 1944 und 1953 waren die Jahre des harten stalinistischen totalitären Regimes und des bewaffneten Widerstandes gegen die Sowjetmacht. Die Sowjetmacht zwang die Bauern in die Kolchosen, im Zuge der Massenrepressionen wurde rund eine Viertel Million litauischer Bewohner, unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung oder ihrer sozialen Herkunft nach Sibirien, in Lager und Gefängnisse deportiert. In Widerstandskämpfen gegen die Sowjetmacht starben rund 20.000 Freiheitskämpfer.

Nach dem Tod von Stalin wurde das Regime gemäßigter, aber die Russifizierung wurde weiter fortgesetzt, die nationale Kultur unterdrückt und die katholische Kirche verfolgt. Eine der bekanntesten Protestaktionen gegen das Sowjetregime war die Selbstverbrennung von Romas Kalanta in Kaunas 1972. Diese Tat markiert den Beginn des antisowjetischen passiven Widerstandes. In den 70er Jahren gab es eine Untergrundpresse, die litauische Helsinki-Gruppe setzte sich für die Menschenrechte ein, die litauische Freiheitsliga erklärte die Unabhängigkeit zu ihrem Ziel. Die Veränderungen in der Sowjetunion stärkten auch die politischen Aktivitäten in Litauen.

1988 entstand die Bewegung „Sąjūdis“. Sie formulierte ein Programm für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit. Bei Massenkundgebungen wurde 1989 der Ruf nach Freiheit laut. Am 23. August 1989 brachten die drei baltischen Republiken im Gedenken an den Molotov-Ribentrop-Pakt diesen Wunsch solidarisch mit einer Menschenkette zum Ausdruck. Rund 2 Millionen Menschen hielten sich gleichzeitig an den Händen gefasst und bildeten den „Baltischen Weg“ von Vilnius bis Tallinn.
Am 11. März 1990 erklärte Litauen als erstes der drei Baltischen Staaten und der Sowjetrepubliken überhaupt seine Unabhängigkeit. Am 13. Januar 1991 versuchte die Sowjetunion mit Waffengewalt Litauen von seinen Zielen abzubringen. 14 Personen kamen im Widerstand gegen Sowjettruppen ums Leben, aber die Staatlichkeit Litauens wurde bewahrt.

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Quellenangabe

Das politsche Geschehen in Litauen in der Zwischenkriegszeit

Die eigentliche staatliche Entwicklung in Litauen setzte im November 1918 mit der Bildung einer Regierung ein. Im Frühling 1919 waren im Prinzip alle Regierungs- und Verwaltungseinrichtungen gebildet, die kommunale Selbstverwaltung nahm ihre Arbeit auf. Am 4. April 1919 wurde Antanas Smetona zum ersten Staatspräsidenten gewählt.

Die Jahre 1919 bis 1920 waren die Zeit des Kampfes um die litauische Unabhängigkeit. Die sowjetrussischen Bolschewiki erkannten den litauischen Anspruch auf einen unabhängigen Staat nicht an. Sie drangen nach Litauen vor und besetzten Vilnius. Von Litauen gebeten, halfen deutsche Soldaten die bolschewistischen Truppen zu stoppen. Bis August 1919 waren die Bolschewiki aus Litauen herausgedrängt. Durch kriegerische Auseinandersetzungen mit Polen verlor Litauen den östlichen Teil des Territoriums und die Hauptstadt Vilnius. Kaunas wurde zur provisorischen Hauptstadt des Landes. Abgesehen von den schmerzhaften territorialen Verlusten konnte Litauen seine Unabhängigkeit bewahren.

Die Siegermächte des 1. Weltkrieges betrachteten Litauen als Teil der früheren deutschen Einflusszone und zögerten mit der Anerkennung Litauens als eines unabhängigen Staates. Erst nach der Schließung des Friedensvertrages mir Sowjetrussland und nach der erfolgreichen Beendigung der Unabhängigkeitskämpfe wurde Litauen durch andere Staaten der Welt anerkannt. Bis 1922 nahmen dementsprechend die Staaten der Welt diplomatische Beziehungen mit Litauen auf.
Die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundlagen des Staatslebens legte zwischen 1920 und 1922 der Konstituierende Seimas fest. Er verabschiedete eine demokratische Verfassung mit garantierten Bürger- und Freiheitsrechten. Das Gesetz über die Bodenreform schuf einen stärkeren Bauernstand und die Grundlage dafür, dass Litauen sich zu einem modernen Agrarstaat entwickelte. Das Gesetz zur Einführung des Litas als nationale Währung und eine gut durchdachte Finanzpolitik machte den Litas zu einer der stabilsten Währungen in Europa während der gesamten Zwischenkriegszeit.

1923 nutzte die Regierung eine günstige internationale Lage, um Klaipeda und die umliegenden Gebiete dem eigenen Territorium anzuschließen. Gemäß den Bestimmungen des Versailler Vertrages stand das Gebiet unter französischer Verwaltung. Es gab einen Aufstand, der zur Anschließung des Gebietes an Litauen verhalf. Von 1923 bis 1939 gehörte Klaipėda und das umgebende Gebiet Litauen an.

Als bei den Parlamentswahlen 1926 linksorientierte Kräfte die Mehrheit errangen, löste dies die Unzufriedenheit rechter politischer Kräfte aus. Die kritischste Position gegenüber der linken Regierung nahm die Litauische Nationale Union ein. Unterstützt wurde sie von einem Teil der Offiziere, auf deren Initiative am 17. Dezember 1926 ein Umsturz organisiert wurde. Das Parlament wurde aufgelöst, neue demokratische Parlamentswahlen wurden nicht mehr durchgeführt. So endete die demokratische Phase Litauens, ein autoritäres Regime mit Antanas Smetona an der Spitze übernahm die Macht (und hatte das Präsidentenamt bis zur Sowjetischen Okkupation 1940 inne).

Bis 1938 unterhielt Litauen wegen der Annektion von Vilnius keine diplomatischen Beziehungen zu Polen. 1938 nutzte Polen einen Grenzzwischenfall, um Litauen ultimativ zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen, zur Öffnung der Grenze für den Transport zu zwingen. Außerdem sollte Litauen endgültig alle Ansprüche auf Vilnius und die umgebenden Gebiete fallen lassen. Um das Ultimatum zu verstärken, zog Polen an der Grenze Truppen zusammen und drohte das „Problem Litauen“ mit Gewalt zu lösen. Litauen blieb nichts anderes übrig, als das Ultimatum zu akzeptieren und diplomatische Beziehungen zu Polen aufzunehmen. In der neuen Verfassung vom 1938 wurde Vilnius als Hauptstadt von Litauen festgeschrieben.

Auch das Verhältnis zu Deutschland verschlechterte sich. Im März 1939 forderte Deutschland die Rückgabe von Klaipeda und der umliegenden Territorien und drohte mit dem Einsatz von Waffengewalt. Auch in diesem Fall beugte sich Litauen dem Ultimatum und übergab das Gebiet.

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Quellenangabe

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