Feueralarm auf Fähre von Kiel nach Klaipeda

Eine regelmäßig zwischen Kiel und der litauischen Küstenstadt Klaipeda verkehrende Fähre der „DFDS Seaways“ ist etwa 60 Seemeilen vor Klaipeda in Not geraten. Grund für die Notlage war vermutlich eine Verpuffung im Maschinenraum. Alle Passagiere konnten Klaipeda sicher erreichen.

Der Hafen von Kiel

Der Hafen von Kiel.

Auf der „Regina Seaways“, die zum Zeitpunkt der Notlage mit 335 Menschen besetzt war, hat es einen gravierenden Schaden im Motorraum gegeben. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde ein Feueralarm ausgelöst, was die Medien zunächst veranlasste, von einem Brand auf dem Schiff zu berichten. Einen solchen hat es jedoch nicht gegeben. Mittlerweile wird von einer Verpuffung im Maschinenraum ausgegangen.

Aufgrund des Schadens blieb die Fähre mehrere Stunden lang manövrierunfähig in der Ostsee liegen. Die Fregatte „Hessen“ der deutschen Marine befand sich in der Nähe und bot Hilfe an. Letztendlich konnte das Schiff von der eigenen Besatzung notdürftig wieder in Gang gesetzt werden. Mit mehrstündiger Verzögerung lief es unter Begleitung der Fregatte „Hessen“ im Hafen von Klaipeda ein. Alle Passagiere, unter denen sich neben etlichen Touristen auch LKW-Fahrer und ein Jugendorchester befanden, blieben unverletzt und erreichten Klaipeda sicher.

Mittlerweile befindet sich das Fährschiff, das im Herbst meist ausgebucht ist und viele Touristen in die Hafenstadt Klaipeda befördert, von wo aus zahlreiche weitere Städte Litauens erreicht werden können, in der Werft, wo der Schaden behoben werden soll.

Ein kurzer Trip ins Baltikum ist immer eine Reise Wert

Kurische Nehrung und Nida

Kurische Nehrung und Nida

Mit dem Veranstalter DFDS Seaways können Sie jederzeit einen entspannten Kurztrip ins Baltikum machen und die kulturellen Sehenswürdigkeiten als auch das landschaftliche Flair von Lettland und Litauen entdecken (Estland ist in diesem Kurztrip aus zeitlichen Gründen nicht vertreten). Kombinieren Sie doch einfach eine Überfahrt auf den Fähren von DFDS Seaways mit einer Übernachtung im Hotel inklusive Frühstück, z.B. im landschaftlich wunderschönen Litauen. Sie haben zudem die Möglichkeit, bis zu vier Tage vor Ort zu übernachten. Damit bleibt mehr als genug Zeit, um Litauen und Lettland ausgiebig zu entdecken!

In der Region um die Stadt Klaipeda haben Sie außerdem die einmalige Chance, auf relativ kurzer Distanz gleich drei absolut empfehlenswerte Highlights zu entdecken. Die Fähren von DFDS Seaways bringen die Urlauber direkt nach Klaipeda. Von dort aus erleben Sie die einzigartige und lebensfrohe baltische Kultur. Die Hafenstadt glänzt nicht nur mit dem typischen Ostseeflair, sondern auch mit einer sympathisches Altstadt. Egal ob Sie mit dem eigenen Fahrzeug, mit dem Bus oder auf dem Fahrrad reisen, es lohnt sich auf jeden Fall und jederzeit können Sie auch die Reise mit der Fähre fortsetzen.

Auf nach Nida und die Kurische Nehrung

Ein kleiner Anlegerhafen in Klapeida

Ein kleiner Anlegerhafen in Klapeida

Mit DFDS Seaways geht es dann weiter Richtung Nida auf der Kurischen Nehrung. Hier werden die Touristen von bis zu 60 Meter hohen Dünen empfangen, man nennt die Kurische Nehrung gemeinhin auch die „Litauische Sahara“. Die Kurische Nehrung gehört ganz zweifelsohne zu einem der Höhepunkte im gesamten Baltikum. Hier wartet auch eine ganz eigene Architektur, z.B. das mit Reetdach gedeckte Sommerhaus des berühmten Thomas Mann, der hier mehr als nur einmal verweilte.

Sie haben in dieser Region die Möglichkeit, in einem der charmanten Partnerhotels von DFDS Seaways in Klaipeda oder Nida zu übernachten. Die hängt davon ab, ob Sie die Abende und Nächte ihres Litauen-Trips in der Stadt, am Strand oder sogar mitten in der malerischen Natur der Kurischen Nehrung verbringen wollen. Neben dem Hotel und der Fährüberfahrt nach Litauen ist auch das Frühstück mit im Angebot des Anbieters enthalten!

Anreise und Transport in Lettland

Mit dem Flugzeug nach Lettland: Billigflüge nach Riga gibt es von den meisten deutschen Flughäfen aus. Die Billiglinien haben Lettland als Reiseziel entdeckt und bieten zu bestimmten Zeiten zahlreiche Billigflüge nach Lettland an. Vom Flughafen Riga aus sind es ca. 13 Kilometer bis in die Innenstadt. Wer keinen Mietwagen direkt am Flughafen in Empfang nimmt, kann den Bus ins Zentrum benutzen, der alle 10-30 Minuten fährt und für den Weg knapp 20 Minuten braucht.

Mit dem Zug: Die einzige tägliche Zugverbindung von Deutschland aus führt von Berlin über Warschau nach Lettland. Außerdem gibt es einen Nachtzug über Minsk nach Riga. Hierfür ist allerdings für deutsche Staatsbürger ein belarussisches Transitvisum erforderlich! Dies kann man sich bei Pauschalreisen über ein Reisebüro besorgen lassen. Das Visum kostet aber zwischen 30 und 115 Euro pro Fahrt (also das doppelte, wenn man die selbe Strecke wieder zurück fährt!) und muss mindestens 10 Tage vor Reiseantritt beantragt werden. Es empfiehlt sich daher die visumfreie Tages-Strecke über Warschau. Das Eisenbahnnetz in Lettland ist gut, die Züge allerdings sehr alt und manchmal in etwas heruntergekommenem Zustand. Dafür sind die Preise für Fahrten innerhalb von Lettland und in die anderen Baltikum-Länder sehr günstig.

Mit dem Auto: Aus den Nachbarländern Estland, Litauen, Russland und Weissrussland erreicht man Lettland auf gut ausgebauten Hauptstraßen mit dem Auto. Von Deutschland aus fährt man am besten über die Via Baltica (E67). Diese verbindet Deutschland mit Finnland und führt rund 1.500 Kilometer durch Polen und die Baltischen Staaten, vorbei an der Bernsteinküste und schließlich nach Tallin am Finnischen Meerbusen. Zwischen Polen und Litauen gibt es zwei Grenzposten: Kalvarija und etwas weiter südlich Lazdijai. Wer sich für die Landschaft und Natur von Lettland interessiert und darüber hinaus keine Lust auf Wartezeiten in LKW-Kolonnen hat, sollte unbedingt den südlichen Grenzübergang Lazdijai nutzen, denn dieser liegt idyllischer als der nördliche und ist außerdem für den Schwerlastverkehr gesperrt.

Ganz wichtig:
Das Fahrzeug muss technisch absolut einwandfrei sein, denn wer auf der Via Baltica mit Defekten erwischt wird, zahlt hohe Bußgelder! In manchen Fällen, insbesondere bei Reisebussen, Wohnmobilen und Gespannen mit Wohnwagen, kann sogar die Weiterfahrt verboten werden. Wer nicht im eigenen Auto unterwegs ist, sondern sich von Bekannten oder der Familie einen Wagen leiht, braucht eine schriftliche und notariell beglaubigte Vollmacht, die bestätigt, dass das Auto nicht etwa gestohlen, sondern rechtmäßig und mit dem Wissen des Eigentümers ausgeliehen wurde. Auch der Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug muss mitgeführt werden. Im Zweifelsfall unbedingt vor Abreise in der Konsularischen Abteilung des Außenministeriums nachfragen. Auch der ADAC oder der Automotorverein Lettland helfen weiter.

Mit dem Schiff: Lettland blickt auf eine Jahrhunderte alte Seefahrer-Tradition zurück. Bis heute haben die Häfen nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt und sind immer noch das Tor zur Welt für Lettland. Ganzjährig kann man von Deutschland aus mit der Fähre nach Lettland fahren. Das ist praktisch, wenn man vor Ort nicht auf das eigene Auto verzichten will. Von Rostock, Lübeck und Travemünde führen Verbindungen nach Ventspils. Außerdem gibt es eine Fähre von Lübeck nach Riga und von Travemünde nach Liepaja. Die Überfahrt dauert zwischen 20 und 32 Stunden und kann sich je nach Wetter auch deutlich verlängern. Die Fähren ins Baltikum sind übrigens oft lange im Voraus ausgebucht, man sollte also rechtzeitig seine Tickets reservieren!

Übrigens führt durch Lettland auch der weltberühmte „Europa-Radweg“. Das Land lässt sich dank der weitverzweigten verkehrsarmen Landstraßen mit dem Fahrrad ideal erkunden! Man sollte sich allerdings darauf einstellen, das die Straßen und Wege in teilweise übelstem Zustand sind und manchmal plötzlich im Nichts enden. Eine Radtour in Lettland ist also immer auch mit ein wenig Abenteuer verbunden.

Suche