Tipps für ihren Estland Aufenthalt

Wichtig für Touristen sind natürlich vor allem die Einreisebestimmungen. Für deutsche Touristen gilt ebenso wie für alle Bewohner anderer EU-Mitgliedsstaaten in Estland Visumfreiheit. Für die Zeit des Aufenthalts gibt es keine Begrenzung. Alles, was benötigt wird für die Einreise sind ein gültiger Reisepass oder auch Personalausweis und eine europäische Krankenversicherungskarte. Obwohl hier die Unfall-Behandlung kostenlos ist, ist eine private Reisekrankenversicherung, die noch zusätzlich abgeschlossen wird, unbedingt empfehlenswert.

Die Deutsche Botschaft in Tallinn befindet sich in der Toom-Kuninga 11, EST – 15048 Tallinn. Sollten Sie die gesuchten Informationen über Estland hier nicht finden, oder weitergehende Fragen haben, rufen Sie einfach dort unter der Telefonnummer 00372 6275 300 an.

Kommunikation wird in Estland groß geschrieben. Weit über 90 % der Esten haben ein eigenes Handy. Estland garantiert per Gesetz den Zugang zum Internet. Um dies auch zu gewährleisten, wurden hier kostenlose öffentliche Internetstellen eingerichtet. So etwas findet man nirgendwo sonst in Europa. Zur Nutzung eines Telefons kann man in Postfilialen, Kiosken und auch touristischen Zentren Telefonkarten erwerben. Praktischerweise lauten die Notrufnummer in Estland genauso wie in Deutschland, Polizei 110 und Feuerwehr 112. Internetcafés gibt es in der Hauptstadt Tallinn und in vielen anderen größeren Städten. Auch der Betrieb des eigenen Handys ist grundsätzlich möglich. Mobilfunkbetreiber wie E-Plus, O2, Vodafone und T-Mobile unterhalten Roamingverträge mit estnischen Betreibern.

Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz, und somit können deutsche Geräte problemlos ohne Adapter betrieben werden.

Die Esten sind bekanntlich allgemein sehr freundlich, können jedoch gerade gegenüber Fremden schon einmal etwas distanziert auftreten. Eine Kriminalitätsrate, die landesweit ganz deutlich unter dem durchschnittlichen Niveau in der EU liegt, spricht dafür, dass Sicherheitsbedenken hier nicht angebracht sind. Natürlich muss auch hier in den Großstädten auf Diebe geachtet werden, aber gerade Touristenziele werden von der Polizei und auch von vielen privaten Sicherheitsfirmen ständig überwacht.

Weitere nützliche Tipps für alle, die gerne nach Estland reisen wollen. In den Cafés des Landes ist es üblich, dass man seine Bestellungen an der Theke aufgibt und nicht wie in Deutschland üblich bei der Bedienung. Allerdings wird die Bestellung an den jeweiligen Tisch gebracht, der Gast muss das Bestellte nicht selbst abholen.

Wie bereits erwähnt sind die Esten gegenüber Fremden etwas distanziert und sogar schüchtern. Es ist schwierig, ja fast unmöglich, mit einem Esten richtig ins Gespräch zu kommen. Auch würden die Esten selbst keinen Fremden spontan ansprechen. Sollte es jedoch trotzdem einmal zu einer Einladung seitens eines Esten kommen, dann sollte der Gast auf jeden Fall Blumen mitbringen für die Dame des Hauses. Außer roten Nelken kann jede Art von Blumen gewählt werden. Bei einem Besuch sollte dann auch darauf geachtet werden, dass man in Estland an der Tür die Schuhe auszieht. So zeigt man seinen Respekt vor der Hausfrau.
Die in Deutschland so beliebte Form der Begrüßung mit einer lieb gemeinten Umarmung sollte man ist Estland auf jeden Fall vermeiden. Hier wird sogar der Händedruck nur sparsam eingesetzt, das zeigt, dass eine Umarmung, wie unverfänglich sie auch sein mag, nicht gerne gesehen wird.

Die Supermärkte in Estland sind an jedem Tag des Jahres geöffnet, das schließt auch die Feiertage nicht aus, sogar an Weihnachten sind die Supermärkte geöffnet.
Interessant ist auch, dass Estand über keinerlei Autobahnen verfügt. Das Hauptverkehrsmittel ist hier nicht die Bahn, sondern vielmehr der Bus. Alle Orte in Estland sind durch Überlandbusse verbunden. Nimmt man für Fahrten innerhalb der Städte den Stadt-Bus, so muss man nicht an der gewünschten Haltestelle wie gewohnt klingeln, um aussteigen zu können. Der Stadt-Bus hält grundsätzlich immer an jeder Haltestelle.

Für die Anbindung ans Internet stehen nicht sehr viele Internet-Cafés zur Verfügung, aber mit einem Notebook ist es problemlos möglich, eine der kostenlosen WLAN Verbindungen, die es zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen oder in Cafés gibt, zu nutzen. Es gibt spezielle Schilder die darauf hinweisen, dass genau an diesem Punkt gesurft werden kann.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass in Estland, wie in vielen anderen skandinavischen Ländern auch, das so genannte Jedermannsrecht herrscht. Dieses Jedermannsrecht sichert jedem Menschen zu, dass er sich vollkommen frei in der Natur bewegen darf. Folglich darf niemandem der Zutritt zur Küste oder auch zu Flüssen, Seen und Wäldern verweigert werden.

Tipps für den Urlaub in Lettland

Einreiseformalitäten: Die Einreise nach Lettland ist für Touristen deutscher Staatsangehörigkeit ohne Visum möglich, es genügt ein Reisepass. Für Aufenthalte, die kürzer als 3 Monate dauern, genügt auch der Personalausweis. Ausnahme: Wer mit dem Nachtzug über Minsk einreist, benötigt das teure Transitvisum! Arbeiten darf man als Deutscher in Lettland gemäß EU-Richtlinien ohne zusätzliche Arbeitserlaubnis.

Die Deutsche Botschaft in Riga befindet sich in der Raina Bulvaris 13, LV-1050 Riga. Sollten Sie die gesuchten Informationen über Lettland hier nicht finden, oder weitergehende Fragen haben, rufen Sie einfach dort unter der Telefonnummer 00371 670 85100 an.

Verständigung: Amtssprache ist im ganzen Land Lettisch. Auch Russisch wird viel gesprochen. Aber Vorsicht, für Touristen ist es vorteilhafter, sich auf Deutsch oder Englisch zu verständigen, als es mit Russisch zu versuchen. Auf russische Tiuristen reagiert man im Land nicht gerade freundlich.

Geld und Kreditkarten: Landeswährung ist der lettische Lats. Ein Lats sind 100 Santims. Ein Euro ist umgerechnet 0,6 Lats wert. Kreditkarten werden von größeren Hotels und Autovermietern in den Städten von Lettland akzeptiert, nicht aber auf dem Land. Man sollte daher immer etwas Bargeld in Reserve bei sich haben, um beim nächsten Tankstopp auch bezahlen zu können. Das Netz an Geldautomaten ist relativ dicht, man kann in jeder Stadt mit der Maestro-Karte Bargeld abheben. Reiseschecks, die auf Euro oder US-Dollar lauten, werden von allen Banken und großen Wechsel-stuben eingelöst. Doch Vorsicht: Die einbehaltenen „Wechselgebühren“ variieren und sind manchmal abenteuerlich hoch, daher unbedingt vorher fragen und im Zweifelsfall woanders wechseln. Manche Hotels lösen Reiseschecks auch am Empfang direkt ein.

Noch ein Tipp zum Bezahlen in Restaurants: In Lettland wird üblicherweise jeder Tisch in einer Summe abgerechnet. Wer gemeinsam isst, gilt automatisch als Gruppe. Deshalb sollte man als Reisender darauf achten, dass nicht die Speisen und Getränke von Fremden mit berechnet werden. Das passiert häufig, vor allem Gästen, die alleine oder zu zweit speisen und nicht wissen, dass sie Fremde automatisch einladen, wenn sie ihnen gestatten, sich mit an den Tisch zu setzen! Am sichersten ist es, wenn man gemeinsam mit Freunden oder in der Gruppe ausgeht – auch aus einem anderen, leider unschönen Grund: Bei Club-Besuchen in Riga kam es tatsächlich schon öfter vor, dass Diebe gezielt die Getränke von vermeintlich wohlhabenden Touristen mit K.O.-Tropfen versetzen und die Betroffenen anschließend ausrauben. Daher: Getränke nie unbeaufsichtigt stehen lassen.

Technik: Die Stromversorgung in Lettland läuft auf 220 Volt Wechselstrom bei 50 Hertz. Die Steckdosen sind zweipolig, man benötigt keinen Adapter. Zum Telefonieren kann man sich wie im Rest von Europa per International Roaming ins GSM-Netz 900/2800 einbuchen. Die Anbieter E-Plus, T-Mobile, O2 und Vodafone bieten günstige Roaming-Verträge.

Zollbestimmungen: Wer günstig Alkohol oder Zigaretten eingekauft hat, muss wissen, dass man bei der Rückreise nach Deutschland nur 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder 250g Tabak mitnehmen darf. Beim Alkohol liegen die Höchstmengen bei 1 Liter Spirituosen, 2 Litern Wein, 250 Gramm Kaffee sowie Waren im Wert bis 175 Euro. Ganz wichtig: Auch wenn in vielen Orten günstige antike Möbel, Schnitzereien oder Bilder auf Märkten oder in Scheunen-Shops beim Besitzer zu erwerben sind, man sollte der Versuchung widerstehen. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist nicht erlaubt! Auch Tiere und Ableger von Wildpflanzen dürfen keinesfalls ausgeführt werden.

Tipps für ihren Urlaub in Polen

Einreise für EU-Bürger: Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder der gültige Personalausweis, sowie ausreichende Geldmittel.

Die Deutsche Botschaft in Warschau befindet sich in der ul. Jazdów 12, 00-467 Warszawa. Sollten Sie die gesuchten Informationen über Polen hier nicht finden, oder weitergehende Fragen zu ihrer Reise haben, rufen Sie einfach dort unter der Telefonnummer 0048 22 5841 700 an.

Sprache: Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Russisch gesprochen.

Souvenirs: An der Ostseeküste findet man Bernstein. An Marktständen kann man einfache Kettchen aus Bernsteinsplittern kaufen, in vielen Geschäften bekommt man sehr schöne Ketten aus geschliffenem Bernstein. Eine polnische Spezialität ist künstlerisch gearbeiteter Silberschmuck, oft mit Bernstein verziert. Sehr beliebt ist nachempfundenes Mittelalter in Form von Waffen, Schilden und sogar Ritterrüstungen. Auf Jahrmärkten in Warschau und anderen Städten in Polen kann man mitunter alte Hinterglas-Bilder und hübsch geschnitzte Holzfigürchen finden. In Gegenden, wo Weiden wachsen, findet man originelle Flechtarbeiten, die bei Touristen sehr beliebt sind.

Stromspannung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Adapter erforderlich.

Telefon: Die Direktwahl von Polen nach Deutschland ist von öffentlichen Telefonzellen und Postämtern aus möglich. Das polnische Telefonnetz wird weiter modernisiert, Anschluss- und Vorwahlnummern können sich deshalb ändern. Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonkarten können bei der Post und bei den RUCH-Kiosken gekauft werden. Telefonieren im Hotel ist grundsätzlich teurer.

Mobilfunk: Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist nicht flächendeckend (Stand Anfang 2006) in Polen gewährleistet.

Nützliche-Tipps

Einreise für EU-Bürger nach Weissrussland: Notwendig ist der Reisepass, der noch 6 Monate nach dem Reisedatum gültig sein muss. Visum erforderlich. Die Einreisebestimmungen können sich kurzzeitig ändern. Für die Durchreise durch Weißrussland ist ein Transitvisum erforderlich.

Die Deutsche Botschaft in Minsk befindet sich in der Uliza Sacharowa 26, 220034 Minsk. Sollten Sie die gesuchten Informationen über Weissrussland hier nicht finden, oder weitergehende Fragen haben, rufen Sie einfach dort unter der Telefonnummer 00375 17 2175 900 an.

Sprache: Die Amtssprachen sind Weißrussisch und Russisch; daneben werden die Sprachen zahlreicher ethnischer Minderheiten gesprochen. Mit Englisch und Deutsch kann man sich kaum verständigen.

Währung: 1 Belarus-Rubel (RUB) = 100 Kopeken. Kreditkarten werden in den Großstädten, z.B. Homel, Mahiljou, Wizebsk, Hrodna, Brest und in Minsk akzeptiert.

Stromspannung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Adapter erforderlich.

Telefon: Internationaler Selbstwähldienst.

Mobilfunk: Zwei große Anbieter betreiben GSM900-Netze. Der Sende- und Empfangsbereich konzentriert sich auf die großen Städte.

Souvenirs: Beliebte Mitbringsel aus Weissrussland sind Samoware, bemalte Teller, dekorative Holzkästchen und weitere Kunstgewerbeartikel.

Öffnungszeiten: In der Regel montags bis samstags von 9.00 bis 18.00 Uhr. In den Großstädten sind manche Warenhäuser rund um die Uhr geöffnet.

Feiertage: Neben den christlich-orthodoxen Festen gelten folgende Feiertage in Weissrussland: 15. März (Tag der Verfassung), 9. Mai (Siegestag), 3. Juli (Unabhängigkeitstag), 7. November (Oktoberrevolution).

Gesundheit: Für die Einreise nach Weissrussland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Vorsorge gegen Typhus sollte getroffen werden. Das Leitungswasser eignet sich nicht als Trinkwasser.

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