Seit nunmehr 100 Jahren dürfen Frauen in Litauen an Wahlen teilnehmen. Am 2. November 1918 wurde das Frauenwahlrecht in Litauen als Grundsatz in die vorläufige Verfassung aufgenommen. Anlässlich dieses besonderen Datums führt Litauen in der Hauptstadt Vilnius Ampelfrauen ein.

Bald gibt es in Vilnius auch Ampelfrauen.

Mit diesem symbolhaften Akt will der baltische Staat auf die Gleichberechtigung der Frauen im Land aufmerksam machen. An einigen Ampeln in der litauischen Hauptstadt werden Fußgänger künftig also nicht mehr einen grünen oder roten Mann, sondern eine Frau erblicken.

Die Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite betonte anlässlich des 100-jährigen Jubiläums die Wichtigkeit der Gleichberechtigung. Litauen gehöre „mit dieser demokratischen Errungenschaft […] zur ersten Reihe moderner Staaten“. Ferner rief sie ihre Landsleute dazu auf, den „erzielten Triumph [zu] schützen und verteidigen“. In der Geschichte Litauens stellt die Einführung des Frauenwahlrechts einen bedeutenden Schritt dar.

Die Einführung der Ampelfrauen soll diese Verteidigung der in Litauen bestehenden Gleichberechtigung nun symbolisch unterstützen. Auch in anderen Ländern wurden in letzter Zeit Ampelfrauen eingeführt.

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