Litauen kämpft für die Energieunabhängigkeit

Litauen kämpft für die Energieunabhängigkeit

Litauen hat seine eigene Elektrizität schon immer viel bedeutet. Kein Wunder also, daß die Eröffnung des ersten Kraftwerks einst ausgiebig gefeiert wurde, inklusive Errichtung einer Statur in der Hauptstadt Vilnius. Als das Kraftwerk später wieder vom Netz ging, setzten sich die Bürger dafür ein, das Kraftwerk als nationales Kulturerbe zu ernennen. Heute dient es als Energie-und Technologiemuseum und lockt sogar zahlreiche, meist einheimische Besucher an.

Litauens Hauptproblem liegt darin begründet, daß das Land nicht gut genug an das mitteleuropäische Energienetz angebunden ist. Das gesamte Baltikum ist dahingehend eine Energieinsel. Litauen ist von einigen wenigen Energieanbietern abhängig, im Bereich Erdgas vor allem von der Russischen Föderation. Das schlägt sich in dementsprechend hohen Preisen nieder.

Poker um die Energiesicherheit in vollem Gang

Das Problem soll nun aber angegangen und gelöst werden. Litauen eröffnet Ende 2014 ein Flüssiggasterminal in der Stadt Klaipeda und baut mehrere Stromleitungen nach Polen und Schweden, um endlich einen vernünftigen Zugang zum europäischen Energienetz zu erhalten.

Sogar der Bau eines eigenen Atomkraftwerkes steht zur Diskussion. Ab 2020 möchte Litauen in der Energieversorgung unabhängig sein, vor allem gegenüber Russland.

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