Das litauische Atomkraftwerk Ignalina wurde am 31.12. 2009 gegen 23 Uhr endgültig abgeschaltet. Damit wurde eine Bedingung der EU erfüllt, denn Brüssel machte die Abschaltung des 26 Jahre alten Atomkraftwerkes zur Beitrittsbedingung.

Litauen wird seine benötigten Kapazitäten in Höhe von etwa 9,1 TWh ab 2010 mit Hilfe seiner bereits installierten Stromerzeugung im eigenen Land und durch Energieimporte von ca. 35 Prozent des benötigten Energiebedarfs aus Estland, Skandinavien, der Ukraine und Russland abdecken.

Litauens Energie in der Zukunft

Litauen plant gemeinsam mit den beiden anderen baltischen Staaten und Polen den Bau eines AKWs an gleicher Stelle. Die ursprüngliche Grundüberlegung sah vor, dass eine Agentur (LEO LT) über den Strombedarf die zur Finanzierung des neuen AKWs benötigten Geldmittel verteilt. Diese Idee erwies sich als falsch, da es nicht einsichtig erschien, weshalb die Bevölkerung in Litauen bereits jetzt für erst in neun oder zehn Jahren anfallende Kosten aufkommen sollte. Der Staat hat sich deshalb für ein neues Finanzierungsmodell entschieden und sucht nun nach einem finanzstarken und im Bereich der Nuklearenergie erfahrenen strategischen Investor. Auch Russland und Weissrussland beabsichtigen die Errichtung von neuen Kernkraftwerken und haben Litauen angeboten, sich an den jeweiligen Projekten zu beteiligen.

(c) I.G., Litauen.info, mit Material des Wirtschaftsmagazin der Deutsch-Baltischen Handelskammer Nr. 4/2009

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