Eine besonders verbreitete Art der Volkskunst ist der Holzschnitt, der im 19. Jahrhundert seine Blütezeit vor allem in Samogitien erlebte, weshalb man oft vom samogitischen Holzschnitt spricht.

Radierungen sind in der litauischen Volkskunst selten zu finden und erregten daher sofort die Aufmerksamkeit von Forschern und Kunstexperten, die ihren großen Wert erkannten.

Während der Besatzungszeit befasste sich die Bildhauerei in der Volkskunst mit weltlichen Motiven wie Arbeit, Alltag, Feiertage und Folklore, Mythologie, Volkskunde, russischen Elementen und Krieg.

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Die traditionelle litauische Volkskunst entstand in den ländlichen Gegenden, wo Gebrauchs-gegenstände für den Alltag durch reiche Verzierung oft zu Kunstgegenständen wurden. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lösten sich Volkskunst und Kunsthandwerk – bedingt durch politische und gesellschaftliche Veränderungen – vom ländlichen Raum.