Dass der Pantheon der litauischen Kriegerreligion aus drei Männern und einer Frau bestand, die allen drei als Gefährtin dient, ist eine Eigenschaft, die sich auch in anderen indo-europäischen Religionen findet – wie in Skandinavien mit Freya, in Indien bei den Asvin-Göttern, bei den Römern und den Germanen.

In der Litauischen und Samogitischen Chronik wird der Niedergang der Kriegerreligion erstmals erwähnt. Nach dem Verlust der Priesterklasse nahm der Glauben eine andere Form an, die alten Traditionen waren verloren, neue “magische” Phänomene tauchten auf. Die Grundzüge des alten Glaubens lebten noch einige Generationen weiter, wurden jedoch nur mündlich und innerhalb der Familie weitergegeben, nicht mehr offiziell durch Priesterinitiierung. Dadurch verloren die Rituale und Glaubensgewohnheiten mehr und mehr ihre ursprüngliche Form und wurden immer mehr verwässert.

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Volkstänze sind ein Teil der Volkskunst, denn in ihnen wurden durch rhythmische Bewegungen charakteristische, von Gesang oder Instrumentalmusik begleitete Bilder geschaffen. Litauische Volkstänze lassen sich in vier Gruppen einteilen: polyfonische Gesangstänze, Ring- oder Kreistänze, Tanzspiele und freie Tänze.