Radierungen

Radierungen sind in der litauischen Volkskunst selten zu finden und erregten daher sofort die Aufmerksamkeit von Forschern und Kunstexperten, die ihren großen Wert erkannten. Die erste Ausstellung von Radierungen, zu der es einen Katalog gab, wurde 1927 von P. Galaunė in Kaunas organisiert. Sie war danach in fast allen großen europäischen Museen zu sehen und erzielte überall große Resonanz.

Leider endete die Tradition der Radierung in der Volkskunst mit Beginn des 20. Jahrhunderts. Anders als bei der Malerei, deren Entwicklung ebenfalls unterbrochen wurde, die jedoch nach dem Krieg als neue Kunstform entstand, führt die Radierung in der Volkskunst heute ein Schattendasein. In den Werken von R. Krasinkevicius wird die Tradition im Bereich Landschaftsgestaltung, Technik, Farbgebung und Linienführung am lebendigsten fortgeführt. Andere bedeutende Künstler in diesem Bereich sind O. Pusvaškytė und M. Rinkūnaitė.

Versuche, die Kunst der Radierung durch Seminare und Ausstellungen wieder aufleben zu lassen, haben bis jetzt keinen großen Einfluss auf die Entwicklung genommen. Eine herausragende Ausstellung zu diesem Thema war jedoch die vom Litauischen Zentrum für Volkskultur 1986 im M. K. Čiurlionis Museum in Kaunas organisierte Retrospektive, bei der alte Stiche zusammen mit anderer Kunst gezeigt wurden.

Holzschnitte

Eine besonders verbreitete Art der Volkskunst ist der Holzschnitt, der im 19. Jahrhundert seine Blütezeit vor allem in Samogitien erlebte, weshalb man oft vom samogitischen Holzschnitt spricht. Obwohl die Holzschnittdrucke sehr verbreitet waren und man sie nicht nur in Häusern, sondern manchmal sogar in der Kornkammer aufhängte, sind heute nur noch wenige erhalten, weil das Papier, auf dem sie gedruckt waren, die Zeit nicht überdauerte. Nur in den Museen sind noch einige wenige Holzschnittsammlungen erhalten.

Motive der Holzschnitte stammen wie auch bei der Malerei und den Skulpturen aus der katholischen Bilderwelt, zeigen Szenen aus dem Leben Christi, der Jungfrau Maria und der Heiligen, und folgen wiedererkennbaren Vorbildern. Aus diesen traditionellen Motiven fertigte man schließlich auch zusammengesetzte Abendmahl-Drucke und das typisch litauische „Lob der Nüchternheit“. Dieses Motiv entstand auf Anregung des Bischofs M. Valancius, der im 19. Jahrhundert eine Kampagne gegen Alkoholmissbrauch begann und dafür sorgte, dass es in ganz Litauen Verbreitung fand.

(c) llkc.lt

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Die Holzschnitte zeichneten sich durch eine klare Linienführung, ausgewogene Komposition und plastische Darstellung aus. Bei einigen steht eine zentrale Figur in der Mitte, die von mehreren kleineren Variationen desselben Themas umrahmt ist („Pieta“, „Christus zwischen Folterwerkzeugen“, „Christus und die Apostel“). Holzschnitte wurden nach dem Druck koloriert, daher gibt es verschiedene Farbvarianten desselben Drucks. Manchmal wurden die Druckplatten nachgeschnitten, wenn die Druckqualität nachließ, wobei das Originalmotiv leicht verändert wurde. So entstanden verschiedene Varianten desselben Grundmotivs. Die kleinsten Holzschnitte sind 17 x 16 cm groß, die größten etwa 80 x 60. Dieses Format wurde erreicht, indem man mehrere Holzplatten benutzte und die Drucke hinterher aneinanderklebte.

Über den Ursprung des Holzschnitts in Litauen gibt es nur sehr wenig Erkenntnisse. Die ersten wurden wahrscheinlich von Holzschnitzern und Bildhauern geschaffen. Am bekanntesten sind die Arbeiten von A. Vinkus, von denen noch recht viele erhalten sind. Von anderen Holzschnittmeistern kennt man fast nur noch die Werke, weiß jedoch wenig über ihre biografischen Daten (T. & S. Jurevicius, S. Stefanov, K. Grigalauskas, S. Kuneika).

1921 veröffentlichte der polnische Herausgeber Z. Lazarskis unter dem Titel: „Teka dzreworytow ludowich dawnych“ einen interessanten und bedeutenden Band über die Geschichte des litauischen Holzschnitts, in dem 66 Holzschnitte abgedruckt sind, die von alten Holzplatten gezogen wurden. 42 davon stammten aus Samogitien, die Orginaldruckplatten wurden Anfang dieses Jahrhunderts von Litauen erworben.

Während der Besatzung wurden alle grafischen Arbeiten vom Thema Folklore bestimmt. Heute findet man eher Abbildungen aus dem Bereich der vorchristlichen Riten.

Geschichte der litauischen Tänze

Den ersten schriftlichen Hinweis auf baltische Musik findet man gegen Ende des 9. Jahrhunderts. Der angelsächsische Reisende und Händler Wulfstan berichtete, dass die Balten bei Beerdigungen Musik spielten. Auch spätere historische Quellen erwähnen preußische und litauische Musik und Tänze. Leider sind bis zum 20. Jahrhundert nur vereinzelt Tänze näher beschrieben – meist wird nur der Name genannt, manchmal die Stimmung wiedergegeben. Weder die Musik noch die Choreografie wurden aufgezeichnet, sodass man nur vage auf das Gesamtbild schließen kann.

Geschichte der litauischen Tänze
Geschichte der litauischen Tänze (c) llkc.lt

Daran änderte sich leider auch im 20. Jahrhundert nicht viel. Während das umfangreiche Liedgut von Litauen aufgezeichnet und in Liederbüchern gedruckt wurde, blieben die Tänze undokumentiert. Dennoch haben sie überlebt, weil sie von traditionsbewussten Eltern und Großeltern bei Dorffesten unter freiem Himmel an die junge Generation weitergegeben wurden. Und noch heute reisen Folkloregruppen durch die ländlichen Gegenden, die dabei helfen, traditionelle Volkskunst aufzuzeichnen, und die Tänze gern in ihr Repertoire aufnehmen.

Feste und Tänze waren in Litauen – wie auch in den baltischen Nachbarstaaten Lettland und Estland – immer sehr beliebt. In alten Zeiten begleiteten Tänze jahreszeitliche Rituale. Später dienten sie dann hauptsächlich zur generationsübergreifenden Unterhaltung: Im Sommer wurde auf den Feldern gefeiert, im Winter in den Bauernhäusern. Während die junge Generation tanzte, schauten die Älteren und die Kinder zu.

Die verschiedenen Tanzformen Litauische Volkstänze lassen sich in vier Gruppen einteilen: polyfonische Gesangstänze, Ring- oder Kreistänze, Tanzspiele und freie Tänze.

Volkstanz auf der Bühne Heute muss man beim Begriff „Volkstanz“ zwischen den ursprünglichen und den für die Bühne geschaffenen Formen unterscheiden.

Volksmalerei

Die Malerei gehört in der Volkskunst in Litauen zu den figurativen Künsten. Motive alter Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen sind of Stationen aus dem Leben Christi, der Jungfrau Maria oder Heiliger. Die Bilder sind auf Holz, Metallplatten oder Leinwand gemalt und finden sich oft in Kirchen oder Kapellen. Die meisten von ihnen stammen aus dem 19. Jahrhundert, doch einige wenige datieren aus dem 18. Jahrhundert oder noch früherer Zeit. Bei der Einordnung der Gemälde muss man zwischen den Werken von naiven und akademisch gebildeten Künstlern unterscheiden. Die zur Volksmalerei zählenden naiven Gemälde fallen durch ihre Einfachheit, harmonische Komposition und die Wiederkehr bestimmter Motive auf und wurden meist von älteren Künstlern geschaffen, die sich das Malen selbst beibrachten. Daher finden sich auch in der naiven Volkskunst, die von der klassischen Kirchenkunst inspiriert wurde, Einflüsse der jeweils vorherrschenden Malstile.

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Malerei einen ungeheuren Aufschwung, jedoch wurde wegen der Unterbrechung nach dem Krieg nicht direkt an die traditionelle Volkskunst angeknüpft. Auch hier kam es wieder zur Aufteilung in die zwei Gruppen naive und akademische Kunst, wobei die naiven Künstler nach der ersten Ausstellung sofort weltweit bekannt wurden. Die besten Werke aus den Siebzigern wurden in die Welt-Enzyklopädie der Naiven Kunst aufgenommen (M. Bičiunienė, J. Nalivaikienė, M. Kozmina, M. Juščiunienė, E. Kniuškaitė, B. Zavackis und andere). Viele dieser Künstler begannen ihre Karriere erst in mittleren Jahren oder im Alter. Ihre Bilder zeigen Dörfer aus ihrer Jugend, Szenen aus der Natur oder Feiertagsimpressionen und bilden eine harmonische Welt ab, in der der Mensch im Einklang mit der Natur lebt. Der Stil der einzelnen Künstler ergibt sich aus ihren individuellen Ansichten, Lebenserfahrungen und ihrer Vorstellungskraft. Die meisten dieser Bilder haben auch hohen ethnographischen Wert, da sich durch die Abbildung von Menschen, Gebäuden und Szenen aus dem Dorfleben die Volkskultur in lebendigen Farben spiegelt. Naive Kunst hat einen großen Anteil an Ausstellungen und Wettbewerben. Einer der bekanntesten Kunstpreise ist der jährlich in Joniskes vergebene A. Varnas-Kunstpreis.

Tänze

Volkstänze sind ein Teil der Volkskunst, denn in ihnen wurden durch rhythmische Bewegungen charakteristische, von Gesang oder Instrumentalmusik begleitete Bilder geschaffen. Wie andere Bereiche der Volkskunst sind Volkstänze immer eng mit der Lebensart, der Arbeit und den Bräuchen einer Nation verbunden. Schon seit Urzeiten wurde bei wichtigen Ereignissen im Leben getanzt, und so spiegeln sich auch die Charaktereigenschaften und Sitten der Litauer in ihren Tänzen wider.

Tanzfiguren bei Volkstänzen (c) llkc.lt

Tanzfiguren bei Volkstänzen (c) llkc.lt

Jede Bewegung und jeder Schritt erfüllen einen Zweck, indem sie etwas bedeuten oder zeigen. Selbst kleinste Stimmungswechsel und nuancierte Gefühle können so ausgedrückt werden. Volkstänze unterliegen aber auch äußeren Einflüssen wie den geographischen Gegebenheiten, der Kleidung, dem Verhältnis zu anderen Nationen, den besonderen Eigenheiten eines Volkes usw. Außerdem unterscheiden sich Tänze dadurch, ob sie von Männern oder Frauen erdacht wurden.

Litauen war hauptsächlich eine Agrarnation, daher reflektiert die Volkskunst die Lebensart der Bauern. Ruhige Melodien, ein gleichmäßiger Rhythmus und ein gemäßigtes Tempo bestimmen die Lieder und Tänze. Selbst in Liedern über historische Kriege geht es nie um die Schlacht selbst, und es sind keine Kriegstänze überliefert. Auch Jagdtänze kennt man heute nicht mehr; es finden sich nicht einmal einzelne Elemente, die auf diese Themen hinweisen, in anderen Tänzen.

Da die Volkskunst überwiegend von Frauen entwickelt und weitergegeben wurde, reflektieren die Tänze vor allem weibliche Themen (wie zum Beispiel Arbeiten, die nur von Frauen verrichtet wurden). Dies beeinflusste auch die Choreografien – angefangen damit, dass sie oft aus einfachen Schritten bestehen, weil die Frauen lange Röcke trugen.

Litauische-Tanz-Geschichte
Den ersten schriftlichen Hinweis auf baltische Musik findet man gegen Ende des 9. Jahrhunderts.
Der angelsächsische Reisende und Händler Wulfstan berichtete, dass die Balten bei Beerdigungen Musik spielten.

Die verschiedenen Tanzformen
Litauische Volkstänze lassen sich in vier Gruppen einteilen:
polyfonische Gesangstänze, Ring- oder Kreistänze, Tanzspiele und freie Tänze.

Volkstanz auf der Bühne
Heute muss man beim Begriff „Volkstanz“ zwischen den ursprünglichen
und den für die Bühne geschaffenen Formen unterscheiden.

Volkskunst

Die traditionelle litauische Volkskunst entstand in den ländlichen Gegenden, wo Gebrauchsgegenstände für den Alltag durch reiche Verzierung oft zu Kunstgegenständen wurden. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lösten sich Volkskunst und Kunsthandwerk – bedingt durch politische und gesellschaftliche Veränderungen – vom ländlichen Raum. Heute gibt es auch in den Städten viele Volkskünstler und Kunsthandwerker, die zur städtischen Kultur- und Kunstszene beitragen. Im Allgemeinen haben sie jedoch kein akademisches Kunststudium absolviert, und ihre Werke weisen einen Bezug zum traditionellen Brauchtum auf.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es in allen Bereichen der Volkskunst Veränderungen in Stil, Design, Farbe, Form, Funktion u.a. Dies lag zum Teil an den veränderten Lebensbedingungen und der Einführung der Massenproduktion, die das Kunsthandwerk beeinflusste, aber auch an den Auswirkungen der russischen Besatzung. Einige kunsthandwerkliche Gegenstände, wie geschnitzte Spindeln, Handtuchhalter und Werkzeuge zur Flachsverarbeitung, verloren ihren Alltagsnutzen und wurden zu reinen Dekorationsgegenständen. Während der russischen Besatzung galt traditionelles Kunsthandwerk aber auch als Mittel, die nationale Identität zu wahren, und so haben alle Bereiche der Volkskunst auf die eine oder andere Weise bis heute überlebt.

Auch in der Volkskunst unterscheidet man zwischen bildenden und angewandten Künsten. Zur ersten Gruppe gehören Malerei und Grafik, die neuere Technik der Collage, Bildhauerei und die eng damit verwandte litauische Sonderform der Wegkreuze und Schreine. Zur zweiten Gruppe zählen Holz-, Metall-, Keramik-, Bernsteinarbeiten und anderes Kunsthandwerk. Auch die jahreszeitlich und rituell geprägten kunsthandwerklichen Dekorationsgegenstände wie Ostereier, Masken, Weihnachtsschmuck etc. zählen dazu.

Die ersten Ausstellungen mit Volkskunstwerken gab es Ende des 19. Jahrhunderts, diese fanden jedoch nur regional und oft im Rahmen von Volksfesten statt. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die ersten Werke wie Webereien, Holzarbeiten und Skulpturen in Ausstellungen im Ausland zu sehen, gaben einen Einblick in die litauische Kultur und zogen Fachleute und Interessierte an. So war litauische Volkskunst auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900, auf der Tilsiter Messe 1905 und auf der Russischen Messe für Kleinkunst 1913 vertreten. 1908 gab es in Berlin eine eigene Ausstellung für litauische Volkskunst. Auch zwischen den beiden Weltkriegen, als Litauen unabhängig war, nahm es an Ausstellungen in Monza / Italien, Paris / Frankreich und Skandinavien teil. Auch innerhalb Litauens fanden zahlreiche Ausstellungen statt, die teilweise vom Landwirtschaftsministerium organisiert wurden. Diese Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren, ermutigte Volkskünstler und schuf eine Verbindung zwischen der akademischen und der traditionellen Kunst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm diese Entwicklung noch zu, sodass es in den neunziger Jahren jährlich über 200 verschiedene regionale, überregionale und private Volkskunst-Ausstellungen gab, eine davon zum Beispiel im Rahmen des Litauischen Song Festivals. Während der russischen Besatzung führte das Zentrum für Volkskunst mehrere Ausstellungen durch, die zeitgenössisches Kunsthandwerk historischen Stücken aus Museen gegenüberstellten, darunter handgewebte Stoffe, Spinnwerkzeug und Zeichnungen.

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Volkskunst & Traditionen

Die ländliche Architektur, Volkstrachten, Tänze, Lieder, Sagen und Märchen dokumentieren eindrucksvoll die litauischen ethnischen Traditionen und Bräuche. Die Sammlung des Instituts für litauische Sprache und Folklore umfaßt inzwischen mehr als anderthalb Millionen Sagen, Sprichwörter, Märchen, Legenden und Lieder. Als weltweit einmalig sind die litauischen Lieder, die sutartines bekannt.

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In Litauen werden alle fünf Jahre weltweit beispiellose nationale Gesangs- und Tanzfeste veranstaltet. Hunderttausende Zuschauer und zigtausende Sänger und Tänzer kommen zu diesen Festivals nach Vilnius. Der Anfang dieser Tradition stammt aus dem Jahr 1924, als in der damaligen litauischen Hauptstadt Kaunas auf einem Platz erstmals 86 Chöre und 3.000 Sänger und Tänzer auftraten.

Diese oben beschriebe litauische Volkskunst, Bräuche und Traditionen möchte ich ihnen wesentlich näher bringen. In Zusammenarbeit mit dem litauischen Zentrum für Folklore, Volkskunst und Tradition und dem Verlag baltos lankos, der für die vielen traditionellen litauischen Rezepte und Texte in der Sektion Essen & Trinken verantwortlich zeigt, präsentiert ihnen litauen.info die grösste Informations-seite in deutscher Sprache über litauische ethnische Traditionen.

Panevezys

Die Stadt Panevezys mit rund 113.000 Einwohnern liegt am Fluss Nevezis, zwischen Vilnius (130 km) und Riga (150 km), an der Autobahn „Via Baltika“, die Vilnius mit Riga verbindet. Panevezys ist das Kultur- und Industriezentrum in Nord-Litauen und zeichnet sich besonders durch ein umfangreiches Schulangebot aus.

Sehenswürdigkeiten in Panevezys
Das älteste Bauwerk in Panevezys ist das 1614 errichtete Gerichtsarchiv. Seit 1972 ist hier die Ausstellung der Volkskunst zu sehen. Hier finden sie authentische Gegenstände, Dokumente, Münzen, Aufnahmen von Landgütern, Porträts von Gutsbesitzern und verschiedene Wappen vom damaligen Adel. Das Museum des Widerstandes gegen die Sowjetische Besatzung und der Unabhängig-keitsbewegung „Sajudis“ und die bischöfliche Kathedrale sind ebenfalls einen Besuch wert.
Landesweit bekannt ist das Puppentheater in der Straße Respublikos. In den Sommermonaten ziehen die Künstler mit einem bunten Pferdewagen über das Land, um die Kinder in den umliegenden Städten und Dörfern mit Märchen und Sagen aus dem litauischen Volksgut zu erfreuen. Weitere Attraktionen in Panevezys sind: die älteste Schmalspureisenbahn in Europa und das Bier aus der Brauerei „Kalnapils“, welches in der Beliebtheitsskala (hinter „Svyturys“ aus Klaipeda) die zweite Position auf dem litauischen Biermarkt einnimmt.

Besondere Festivals in Panevezys: das Studentenfest „PanVezys“ im Frühling, das Internationale Keramik-Symposium im Sommer und das Internationale Jazz-Festival im Herbst.

Panevezys ist die grünste Stadt in Litauen. Der Krekenava Regional Park in der Umgebung von Panevezys ist eine der Top Attraktionen im Gebiet. Auch die in der Region Aukstaitija hergestellten Holz-, Keramik, Leinen- und Glassouvenirs sind auch im Ausland sehr beliebt. Seit 1990 besteht eine Städtepartnerschaft mit Lünen an der Lippe (Nordrhein-Westfalen).

Unterkunft Panevezys: Das neue vier Sterne Hotel Romantik wurde auf dem Gelände einer historischen Mühle am Flussufer im Zentrum von Panevezys erbaut. Die Zimmer und Suiten im alten Teil des Gebäudes sind wunderschön mit individuellen Details wie hölzernen Böden und Balken, originellem Mobiliar und antiken Elementen eingerichtet. Für Weinliebhaber: Im Restaurant befindet sich ein Weinkeller, in dem Sie unter professioneller Beratung den für Sie passenden Wein auswählen können.

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