Litauens malerische Hauptstadt Vilnius kann ein kulturelles Comeback vermelden. Der zur Basilika St. Stanislaus zählende weiße Glockenturm ist nach einer jahrelangen Restaurierung endlich wieder „ansehnlich“ und wurde von der Stadt für die Besichtigung freigegeben.

Das bedeutet, dass Touristen und Einheimische ab sofort wieder vom weißen Glockenturm der katholischen Kathedrale St. Stanislaus aus die Aussicht auf die imposante und historische Altstadt von Vilnius genießen können. Nach der mehrjährigen Renovierung ist das 58 Meter hohe Wahrzeichen im Zentrum der Hauptstadt für jedermann zugänglich, wie die litauische Tourismusbehörde jüngst erklären ließ. Geöffnet ist der altehrwürdige Turm werktags und samstags von 10.00 bis 19.00 Uhr, im Winter nur bis 18.00 Uhr. Sonntags ist er geschlossen.

Glockenturm als neues Highlight im Stadtzentrum

Der Glockenturm steht mitten in einer ausgedehnten Anlage im Herzen von Vilnius. Diese Anlage umfasst die Kathedrale, den wiederaufgebauten Großfürstenpalast, die Gediminas-Burg und die beiden ehemaligen Arsenale. In den Mauern des ehemaligen Verteidigungsturms, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts sein heutiges Aussehen erhielt, sind die sowohl die alte Stadtuhr als auch eine Glockenausstellung und historische Ansichten des Glockenturms und der Kathedrale zu besichtigen.

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