Mit dem baltischen Land Litauen wird zu Beginn des Jahres 2015 der 19. Staat der Eurozone beitreten. Darauf einigten sich am Mittwoch die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank in einer gemeinsamen Erklärung. Sie bescheinigten Litauen in ihrem sogenannten Konvergenzbericht, dass das kleine Land im Baltikum sämtliche wirtschaftlichen Beitrittskriterien gemäß des Maastricht-Vetrages erfüllt. Litauen hatte den Euro-Beitritt bereits im Januar beantragt.

Reformen haben zu mehr Wohlstand geführt

Ausführliche Reformen im litauischen Finanz-und Wirtschaftssektor haben in den letzten Jahren zu einem enormen Wohlstands-Zuwachs geführt. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist in Litauen von 35 Prozent des EU-Durchschnitts erheblich gestiegen, nächstes Jahr wird er aller Voraussicht nach schon 78 Prozent erreichen. Der Beitrittsantrag Litauens zeigt zudem, dass die Teilnahme an der Wirtschafts-und Währungsunion für viele kleinere Länder Europas immer noch erstrebenswert ist.
Nun müssen nur noch die EU-Finanzminister dem litauischen Beitritt zustimmen. Litauen hatte erstmals im Jahr 2006 den Euro-Beitritt beantragt, doch damals hatte vor allem die EZB den Antrag wegen mangelnder Konvergenz strikt abgelehnt. Litauens Ministerpräsident Algirdas Butkevicius begrüßte den gestrigen positiven Bericht von Kommission und EZB und zeigte sich zuversichtlich, dass die Finanzminister der EU dem Betritt Anfang 2015 zustimmen werden.

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